Sukkot (Laubhüttenfest)
Lidia Yakobov
Das Laubhüttenfest findet im Herbst statt und dauert 7 Tage. Diese jüdische Feiertage sind vergleichbar mit dem Erntedankfest, da dieser Feiertag wie folgt in der Thora beschrieben wird: "wenn die Getreide- und Weinernte eingebracht ist, sollt ihr sieben Tage lang das Laubhüttenfest feiern."
Wie jedes Jüdische Fest, hat auch dieses Symbole: alle jüdischen Männer ab 13 haben ein "Feststrauß" (Lulav) bestehend aus einem Palmzweig, drei Myrtenzweigen und zwei Bachweidenzweigen welcher für einen spiritullen Segenspruch in der rechten Hand gehalten werden, wobei in der linken Hand ein Etrog gehalten wird (eine Art sehr große Zitrone, welches aber Roh ist!).
Die Sukka (Laubhütte) muss so gebaut sein, dass es eine vorübergehende und eher klapprige Behausung darstellt. Als Dach werden Strohmatten, Baumzweige oder Plastikplanen verwendet. Die spirituelle Bedeutung der Laubhütte ist, dass man auf Gott sein Vertrauen setzt, da man trotz sinkenden Temperaturen des Herbstes in diese Hütte 7 Tage lang ißt und schläft. Ein weiteres Gebot ist es während dieser sieben Tage besonders fröhlich zu sein. Daher ist es das Fest im jüdischen Jahr, wo man die meisten Gäste einladet. Am letzten Tag (Simcha Thora) wird das Laubhüttefest von allen in der Synagoge gefeiert mit einem riesiegen Festmahl, bei dem die ganze Gemeinde eingeladen wird und mitfeiert.